Kampagne 2010: Stoppt den unfairen Handel

Die Zahl der Hungernden ist weltweit auf eine Milliarde gestiegen. Viele Familien im Süden müssen heute ihr gesamtes Einkommen für Lebensmittel aufwenden, während in den Industrieländern die Ausgaben für Nahrung im Vergleich zu den Gesamtausgaben immer kleiner werden.

Die Gründe liegen unter anderem in der Ungerechtigkeit des internationalen Handelssystems: Unfaire Handelsregeln, Spekulationen und Eingriffe in die Agrarpolitik sind an der Tagesordnung. Durch schwankende Preise und den ausbeuterischen Zwischenhandel werden einheimische Wirtschaftsstrukturen und damit die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen  zerstört.

Mit der Kampagne "Stoppt den unfairen Handel" machen Brot für alle und seine Partnerorganisationen auf die Misstände des herrschenden Welthandelssystems aufmerksam und zeigen Alternativen auf.

orientiert ein breites, interessiertes Publikum über die Inhalte und die wichtigsten Aktionen der Kampagne.

ist eine Service- und Informationsseite für Aktivistinnen und Multiplikatoren der Kampagne.

Öekumenische Kampagne

Entwicklungszusammenarbeit betrifft alle: Die drei Partnerorganisationen Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein veranstalten jährlich während der vorösterlichen Fastenzeit eine Aktion zu Entwicklungsthemen. Die Aktion dient zur Mitwirkung der Bevölkerung in der Nord-Süd-Diskussion, zur Förderung der Solidarität mit benachteiligten Menschen und zur Mittelbeschaffung für entwicklungspolitische Kampagnen und Projekte in armen Ländern.

40 Jahre ökumenische Kampagne »