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		<title>BFA-PPP</title>
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		<description>Aktuelles von bfa-ppp</description>
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			<title>BFA-PPP</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 14:44:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Brot für alle verstärkt seine Präsenz im Tessin</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/226/</link>
			<description>Seit Anfang August 2010 ist Brot für alle auch in der italienischen Schweiz präsent. Ziel ist es,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Angesichts der ständig wachsenden Zahl italienisch sprechender Personen in der evangelischen Kirche erachten wir es als unsere Aufgabe, auch die evangelischen Kirchgemeinden im Tessin bei der Sensibilisierung für Nord-Südfragen, bei Aktionen und bei der Sammlung von Spenden zu unterstützen“, sagt Beat Dietschy, Zentralsekretär von <i>Brot für alle</i>. </p>
<p class="bodytext">Kontaktperson für die Tessiner Kirchgemeinden ist Lara Robbiani Tognina, die nebst ihrer Tätigkeit als Katechetin zu 20 Prozent für <i>Brot für alle</i> arbeitet. Lara Robbiani Tognina ist in Zürich aufgewachsen und lebt seit 1981 im Tessin. Verheiratet und Mutter von drei Söhnen, wohnt sie seit acht Jahren in Lugano. </p>
<p class="bodytext">Von 1998 bis 2000 war sie Leiterin der Kinderkrippe „il Cucciolo“, ein Angebot der reformierten Kirche in Muralto. Von 1993 bis 2000 engagierte sie sich in Locarno als Co-Präsidentin der Weltläden. Seit 2002 ist sie Mitglied des Komitees der Vereinigung evangelischer Frauen in Italien (FDEI), wo sie die Frauen des Tessins repräsentiert. Ausserdem ist sie zuständig für die Kontakte mit dem ökumenischen FORUM der Frauen. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich für den Weltgebetstag der Frauen. Als Lehrerin für evangelischen Religionsunterricht ist sie an verschiedenen Primarschulen im Tessin tätig.<br /><br />Die Verstärkung der Präsenz von <i>Brot für alle </i>in der italienischen Schweiz erfolgt in Absprache und mit Unterstützung der CERT, dem Synodalrat der reformierten Kirchen im Tessin.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Home</category>
			<category>Bildung</category>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Filmfestival Locarno: Ökumenische Jury zeichnet rumänischen Film aus</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/220/</link>
			<description>Der Preis der ökumenische Jury ging am Fimlfestival Locarno an den Film &quot;Morgen&quot; des rumänischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Der Preis der Ökumenischen Jury in Locarno ging an den Film &quot;Morgen&quot;, des rumänischen Regisseurs Marian Crisan. Wovon handelt er?</b><br />&quot;Morgen&quot; ist eigentlich ein deutsches Wort und für einen rumänischen Film ein ungewöhnlicher Titel. Es handelt sich jedoch um das einzige Wort, das der rumänische Sicherheitsmann Nelu und ein türkischer Migrant miteinander austauschen können. Dabei kommt Nelu ganz unverhofft zu seinem Schützling: Er fischt ihn beim morgendlichen Fischfang aus dem Wasser und versteckt den illegalen Grenzgänger, der aus der Türkei nach Deutschland unterwegs ist. Die beiden ungleichen Männer verstehen zwar kein Wort untereinander, doch das Zusammenarbeiten harmoniert wunderbar. <br /><br /><b>Warum erhält „Morgen“ den Preis?</b><br />Marian Crisan präsentiert einen Film, der mit viel Wärme und mit einem liebevollen Blick von der gelingenden Verständigung über die kulturellen Grenzen hinweg erzählt. Neben dem Ökumenischen Preis hat &quot;Morgen&quot; auch den Silbernen Leoparden bekommen.<br /><br /><b><i>Brot für alle </i>ist vor allem an Filmen interessiert, welche unser Bild von Realitäten des Südens verändern oder vertiefen. Gab es solche in Locarno, die Dir besonders Eindruck gemacht haben? </b><br />Im rumänischen Film „Periferic“ geht es um eine Frau, die für 24 Stunden aus dem Gefängnis entlassen wird und in dieser kurzen Zeitspanne will sie die Zukunft ihres Sohnes sichern und das Land illegal verlassen. Besonders stark war auch der chinesische Film „Karamay“, der die tragischen Ereignisse des 8. Dezember 1994 aufrollt: in einem Feuer fanden 288 Kinder den Tod. Eine wesentliche Verantwortung für diese Tragödie tragen die politischen Behörden. Kino ist nicht nur Unterhaltung, sondern auch Erinnerung. Der Regisseur Xu Xin hat – mit diesem in China verbotenen Film – davon Zeugnis abgelegt.<br /><br /><b>Taeuscht der Eindruck, dass in Locarno – auch in Fribourg - wesentlich weniger Filme aus Afrika zu sehen sind als in früheren Jahren? Was sind die Gründe? </b><br />An den internationalen Filmfestivals in Europa ist vor allem Südafrika präsent: 2005 gewann die afrikanische Filmoper „U-Carmen eKhayelitsha“ den Goldenen Bären in Berlin; 2006 errang das Gangster-Epos „Tsotsi“ von Gavin Hood sogar den Oscar für den besten ausländischen Film. Ich erinnere mich auch sehr gut an den letztjährigen südafrikanischen Spielfilm in Locarno „Shirley Adams“ von Oliver Hermanus über eine Mutter-Sohn-Beziehung. </p>
<p class="bodytext">Darüber hinaus ist aber Schwarzafrika bei uns nicht mehr präsent. Das liegt an den schwierigen Produktionsbedingungen und der mangelhaften Finanzierung. Afrikanische Filmländer wie Nigeria oder Burkina Faso produzieren fast nur noch für den heimischen Markt.</p>
<p class="bodytext"><b>Wie hat sich Locarno mit dem neuen künstlerischen Leiter Olivier Père verändert? </b><br />Olivier Père hat bereits in seinem ersten Jahr als Direktor den Tarif durchgegeben. Der kreative, ungewöhnliche und polarisierende Blick scheint ihm wichtiger als die ausgeglichene Programmierung. </p>
<p class="bodytext">Vom Wettbewerb bleiben jedoch nicht die provozierenden Filme in Erinnerung, sondern die bilderstarken Beiträge aus dem Osten: Rumänien, Serbien, Israel und China. Olivier Père hat bereits ein eigene Handschrift gezeigt und er führt das Festival wieder zu seinen Stärken zurück: dem unabhängigen Autorenfilm mit neuen Perspektive; sicherlich auch aus den Filmländern des Südens.</p>
<p class="bodytext"><i><b>Interview: Beat Dietschy</b></i></p>
<p class="bodytext"><i><br />Charles Martig ist Filmbeauftragter des Katholischen Mediendienstes und am 63. Filmfestival von Locarno Mitglied der Ökumenischen Jury.</i><br /><br />Website der Ökumenischen Jury in Locarno: <a href="http://www.kirchen.ch/filmjury" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.kirchen.ch/filmjury</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Bildung</category>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 12:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Film über das Angewiesen sein auf andere</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/214/</link>
			<description>Das Filmfestival in Locarno will, so der neue künstlerische Leiter Olivier Père, vor allem jungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ende August 1939 unterzeichnen Hitler und Stalin einen Nichtangriffspakt.&nbsp; Die Folge: Polen wird von Deutschland und von der Sowjetunion überfallen und aufgeteilt. Die junge Polin Nina wird mit ihrem Baby von der Roten Armee in die tiefste Steppe Zentralasiens verschleppt. Dort muss sie zusammen mit andern Frauen in einer Sowchose Zwangsarbeit leisten. Als ihr Sohn erkrankt, macht sich Nina auf die Suche nach Medikamenten. Mit Hilfe kasachischer Nomaden gelangt sie schliesslich in die eine zwei Tagereisen entfernte Kleinstadt, wo sie im Spital das Nötigste erhält. Doch in der Zwischenzeit stirbt ihr Kind. </p>
<p class="bodytext">Nur dank einer Freundin findet Nina zurück ins Leben. Ihr verdankt sie es auch, dass sie es wagt, ihren Mann, einen ponischen Offizier zu suchen, nachdem der Angriff Hitlers auf die Sowjetunion die Lage der  Verschleppten Polinnen verändert hat. Mit der Wiederbegegnung der beiden endet der Film. Offen bleibt, wie die sechs Jahre Getrennten nach der Katastrophe, jenseits der Steppen, ein neues Leben beginnen können. </p>
<h5>Alltag im Arbeitslager</h5>
<p class="bodytext">Der Marsch durch die weiten Steppen Kasachstans, das Leben der Frauen im Arbeitslager, ständig überwacht von Aufsehern, die monotone, harte Arbeit im Obertag-Kohleabbau: der Film fängt den Alltag in einem Arbeitslager ein, lässt die Atmosphäre, die Landschaften wirken. </p>
<p class="bodytext">D’Alcantara versteht es, die grossen geschichtlichen Zusammenhänge ganz aus der Perspektive der polnischen Zwangsarbeiterinnen wiederzugeben. Es fehlen die erklärenden Einsichten, doch werden die Zuschauer hineingenommen in das Schicksal dieser Frauen.&nbsp; Die Schrecken des Kriegs, die Entbehrungen, der ständig präsente Tod: die Regisseurin bringt die Gewalt, der diese Frauen ausgesetzt sind, ins Bild, ohne Kriegs- oder Gewaltszene. </p>
<h5>Geschichte der eigenen Grossmutter</h5>
<p class="bodytext">Vor allem aber gelingt es ihr, die Geschichte von Nina zu erzählen, ohne sie zur Heldin zu machen. Das ist nicht selbstverständlich, ist doch der Film inspiriert von einer realen Geschichte. &quot;Ich bin mit dem Stoff aufgewachsen&quot;, erzählt die Autorin, &quot;meine Grossmutter hat das erlebt. Ich habe ihren Lebensmut, ihre Würde bewundert. Das hat mich sehr beeindruckt und geprägt.&quot;<br /><br />Woher die Kraft nehmen, um weiter zu leben in der Gefangenschaft, einer aussichtslosen, lebensfeindlichen Umgebung ausgesetzt? Mitten in einer grossartigen und doch auch trostlos endlosen Steppe? Beyond the Steppes sucht Antworten darauf, ohne sie wirklich zu geben. Gewiss, Nina kämpft für ihr Kind, das ist ihr Antrieb.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Da sind auch die andern deportierten Frauen. Das hält sie aufrecht, auch wenn jede zuletzt um ihr eigenes Überleben kämpft. Nomaden, die den fremden Frauen weiterhelfen, auch dies ohne Worte, ohne Verständigung. Ein Film über das elementare Angewiesensein auf andere. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 08:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolgreicher Klimaworkshop auf den Philippinen</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/213/</link>
			<description>Anfang Juli führten Brot für alle und Fastenopfer eine Projektanalyse und einen Klimaworkshop auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zu den Philippinen gehören 7100 Inseln und 18400 Kilometer Meeresküste. Rund 45 Prozent der insgesamt 88 Millionen Bewohner/innen müssen mit weniger als 2 US-Dollar pro Tag auskommen (HDR 2009). Der Grossteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft und der Fischerei. </p>
<p class="bodytext">Entsprechend stark ist die arme ländliche Bevölkerung von den klimatischen Veränderungen betroffen. „Die Springfluten werden immer höher, so dass unsere Insel regelmässig unter Wasser steht, Land weggeschwemmt und der Boden versalzen wird. Dadurch sind meine Ernteerträge sehr unsicher geworden“, klagt Jose Novallo, ein Fischer und Bewohner der Insel Mahaba.<br /><br /><i>Fastenopfer </i>engagiert sich seit 1996 für die nachhaltige Nutzug von Fischgründen auf der Insel Mindanao und die Sicherung der Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Ein Projekt, das durch die Auswirkungen des Klimawandels ebenfalls gefährdet ist. „Die Fischer sind in der Bucht von Hinatuan täglich mit dem Klimawandel konfrontiert. Ihre Aussagen decken sich mit den wissenschaftlichen Szenarien für die Region“, bestätigt Marion Künzler, Klimaexpertin von <i>Brot für alle</i>, welche die Projektanalyse und die Workshops vor Ort durchgeführt hat.<br /><br /> „Nebst dem Anstieg des Meeresspiegels kämpfen die Fischer vor allem auch mit den zunehmend indirekten Auswirkungen von Taifunen. Die damit verbundenen heftigen Niederschläge verursachen beispielsweise Schwankungen vom Salzgehalt im Meer und beeinträchtigen damit den Ertrag aus der Fischerei oder den Seegrassfarmen.“<br /><br /></p>
<h5>Gemeinsam nach Lösungen suchen</h5>
<p class="bodytext">In verschiedenen Workshops mit Fischern und lokalen Projektmitarbeitern wurden die klimatischen Veränderungen, deren Auswirkungen sowie mögliche Umgangsstrategien diskutiert und nach Lösungsansätzen gesucht. Auch wenn das Projekt die Verletzlichkeit der Fischer gegenüber Klima- und Katastrophenrisiken bereits stark reduziert habe - etwa durch Meeresschutzgebiete, die zu erhöhtem Fischbestand geführt haben und durch die Aufforstung von Mangrovenwäldern zum Schutz gegen hohe Wellen - könne noch einiges getan werden, sagt Künzler. <br /><br />„Wichtig ist eine weitere Diversifizierung der Einkommen in der Landwirtschaft sowie die Forschung nach salz- oder/und trockenresistenten Getreide- oder Fischsorten. Ausserdem braucht es vermehrt Trainings, welche die lokale Bevölkerung dazu befähigt, Anzeichen von Taifunen oder anderen Naturereignissen frühzeitig zu erkennen.“<br /> Die nächste Projektphase wird soeben ausgearbeitet, so dass die diskutierten Vorschläge bereits in die nächste Phase einfliessen werden. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h5>Grundstein gelegt für Weiterentwicklung der Projekte</h5>
<p class="bodytext">Ein von <i>Brot für alle </i>und Heks entwickeltes Instrument wird die Projektmitarbeiter auch künftig darin unterstützen, systematisch nach Lösungsansätzen in Bezug auf Klimagefahren zu suchen. Anlässlich eines weiteren Workshops und eines Feldbesuchs im Südwesten von Mindanao, konnten Teilnehmende das Instrument erstmals anwenden. <br /><br />Miges Baumann, Co-Leiter des Workshops in Davao, ist zuversichtlich, dass damit ein Grundstein für die weitere Entwicklung der Projekte gelegt werden konnte. „Die Stimmung hat sich während den Workshops deutlich verändert – herrschten anfänglich Bedrückung und Aussichtslosigkeit vor, so breitete sich im Verlauf Hoffnung aus sowie die Bereitschaft, den Klimawandel gemeinsam zu bekämpfen.“ Mit neuen Ideen und Hoffnungen gingen die Teilnehmer an ihre Arbeit zurück, wo sie das Gelernte unmittelbar und praktisch in ihren Projekten einsetzen können. &nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Medienmitteilung von Brot für alle und Fastenopfer<br />Bern/Luzern, 9. August 2010 </i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h5>Spezialfonds Klima und Entwicklung</h5><div class="csc-header csc-header-n1"><p class="bodytext"><b></b>Der Spezialfonds für Klima und Entwicklung von  <i>Brot für alle</i> <span lang="DE-CH"> bietet Kirchgemeinden und  Privatpersonen die Möglichkeit, klimarelevante Mass­nahmen in Projekten  direkt zu unterstützen. <a href="fileadmin/deutsch/2_Entwicklungpolitik_allgemein/B-Klima/2010 Flyer Klimafonds.pdf" title="2010 Flyer Klimafonds.pdf (1.4 MB)" >Flyer (pdf)&nbsp;»</a></span><b><span lang="DE-CH"></span></b></p></div><p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Projekte</category>
			<category>Über uns</category>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			<category>Klima und Entwicklung</category>
			<category>Nahrung und Landwirtschaft</category>
			<category>EP Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 16:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Outdoor-Unternehmen mit hohem Sozialstandard</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/212/</link>
			<description>Die Überzeugungsarbeit der Erklärung von Bern (EvB) und der Clean Clothes Campaign (CCC) - die auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor knapp einem Jahr haben EvB und CCC, der auch <i>Brot für alle </i>angehört,  die erste Firmenbewertung von Outdoor-Spezialisten durchgeführt. Dabei wurden 16 international tätige Firmen sowie 13 KMU unter die Lupe genommen. Rund die Hälfte der grossen Outdoor-Produzenten sei damals nicht bereit gewesen, Auskunft zu ihrem sozialen Engagement zu geben. <br /><br />Umso erfreulicher ist der am 1. Juli vollzogene Beitritt des deutschen Outdoor-Konzerns Jack Wolfskin zur Fair Wear Foundation (FWF). Nach Mammut und Odlo verpflichte sich damit bereits ein dritter grosser Outdoor-Player zur Einhaltung umfassender Sozialstandards in seiner Konfektionierung. Mit Transa habe zum selben Zeitpunkt auch der grösste Schweizer Outdoor-Detailhändler nachgezogen.</p>
<h5>Das fordert der Verhaltenscodex</h5>
<p class="bodytext">FWF-Mitglieder unterschreiben einen verbindlichen Verhaltenskodex, der eine der CCC-Kernforderungen beinhaltet: die Bezahlung eines existenzsichernden Lohns für alle Arbeiter/innen in den Produktionsstätten.</p>
<p class="bodytext"><br />Zudem werden die Bemühungen der Mitgliedsfirmen von unabhängiger Seite verifiziert. Dazu gehört nebst Stichproben in den Fabriken vor Ort auch ein jährliches Managementsystem-Audit, bei dem untersucht wird, inwiefern sich interne Abläufe der Einkaufs- und Geschäftspolitik auf die Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken auswirken. </p>
<p class="bodytext">Drittes Element der Verifizierung ist ein Beschwerde-Mechanismus für ungerecht behandelte Arbeiterinnen. Dank diesem Dreischritt ist die FWF-Mitgliedschaft laut Medienmitteilung heute der umfassendste Sozialstandard in der Bekleidungsindustrie. <a href="http://fairwear.org/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.fairwear.org</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			<category>Fairer Handel</category>
			<category>Faire Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 16:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationale Allianz für eine gerechtere Welt</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/200/</link>
			<description>Seit Juni 2010 ist Brot für alle Mitglied von Act Alliance. Das internationale kirchliche Netzwerk...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><b></b><b></b><b>Hilfe effizient koordinieren und Potenziale ausschöpfen</b></h5><div class="copytext"><p class="bodytext"><b>ACT</b>  steht für <b>Action by Churches Together</b> (Kirchen helfen gemeinsam). Mit  weltweit über 160 Mitgliedern, mehr als 40'000 Mitarbeitenden und einem  Finanzvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro jährlich bündelt die Allianz  das gemeinsame Engagement der protestantischen und orthodoxen Kirchen.  </p>
<p class="bodytext">Ziel der <i>ACT Alliance</i> ist es, die weltweite Arbeit der Kirchen zu  koordinieren und die Hilfe durch gemeinsame Qualitätsstandards noch  effektiver zu gestalten. Die Potenziale der Kirchen und der ihnen  verbundenen Organisationen sollen noch stärker ausgeschöpft werden, um  besser auf Notfälle reagieren zu können. Ausserdem wird durch das neue  Bündnis die Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe ausgebaut. </p>
<p class="bodytext">Seit Juni 2010 ist auch <i>Brot für alle</i> Mitglied von Act Alliance. &quot;Die Mitarbeit in Act Alliance macht es uns möglich, auf unseren Hauptthemen - wie etwa dem Recht auf Nahrung - noch stärker international vernetzt zu sein und den ökumenischen Austausch zu intensivieren&quot;, sagt Beat Dietschy, Zentralsekretär von <i>Brot für alle.</i></p>
<h5><b>Zusammenschluss von &quot;ACT international&quot; und &quot;ACT Development&quot;</b></h5>
<h5>&nbsp;</h5>
<p class="bodytext"><i>ACT Alliance</i> entstand am 1. Januar 2010 aus einer Vereinigung des  globalen Nothilfe-Bündnisses <i>ACT International </i>und des  Entwicklungshilfe-Netzwerks <i>ACT Development</i>. Die beiden Allianzen von  protestantischen und orthodoxen Kirchen sowie kirchlichen Organisationen  aus Industrie- und Entwicklungsländern haben ihren Sitz in Genf.</p>
<p class="bodytext">Der aus Sambia stammende John Nduna leitet <i>ACT Alliance</i>: &quot;Dies  ist eine herausfordernde Zeit, in der die Welt mit wirtschaftliche  Krisen konfrontiert ist, die schwerwiegende negative Auswirkungen auf  die ärmsten Gemeinden haben. Indem wir als Allianz zusammen kommen,  können wir unsere positiven Auswirkungen auf das Leben der Schwächsten  erhöhen.&quot;<br />Stellvertreterin Ndunas ist die Neuseeländerin Jill Hawkey.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.actalliance.org/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.actalliance.org</a></p></div>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Home</category>
			<category>Theologie und Entwicklung</category>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			<category>Über uns</category>
			<category>Partner</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 16:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gutes Spendenergebnis trotz Finanzkrise</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/197/</link>
			<description>Jahresbericht 2009</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die Spenderinnen und Spender zeigten sich auch im vergangenen Jahr trotz der unsicheren Wirtschaftlage überaus solidarisch. Mit rund 12'200’000 CHF Spendeneinnahmen hat Brot für alle das Ergebnis des Vorjahres (11'940’000 CHF) noch einmal übertroffen. Thematisch stand das Jahr 2009 für Brot für alle ganz im Zeichen der Klimagerechtigkeit. Nebst ihrem entwicklungspolitischen Engagement legte die Organisation die Grundlage dafür, dass Klimafragen künftig als Querschnittsthema in die Entwicklungszusammenarbeit einfliessen. </b></p>
<p class="bodytext">Zusammen mit dem Beitrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) konnten insgesamt 17'991’500 CHF verbucht werden. Davon flossen 12'342’000 CHF direkt in die Projekte der Partnerorganisationen. „Wir sind sehr erfreut über das Spendenergebnis und die grosse Solidarität. Wir werden uns damit weiterhin entwicklungspolitisch und durch die Unterstützung von Projekten für gerechtere globale Rahmenbedingungen und Chancen einsetzen“, sagt Beat Dietschy, Zentralsekretär von <i>Brot für alle</i>.&nbsp; Nebst leichten Mehreinnahmen in verschiedenen Bereichen ist auch die Erhöhung des Deza-Rahmenkredits für die Projektunterstützung von 2009 bis 2012 auf 5’300’000 CHF (bisher 4'225'000 CHF) ein wichtiger Erfolg.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Thematisch stand das Jahr 2009 für <i>Brot für alle</i> ganz im Zeichen der Klimagerechtigkeit. Denn der Klimawandel und seine Folgen bedrohen diejenigen Menschen am meisten, die am wenigsten dazu beigetragen habe. „Zunehmende Dürren, Starkregen und Überschwemmungen bedrohen die Menschen im Süden immer stärker und gefährden damit auch die Erfolge langjähriger Entwicklungszusammenarbeit“, sagt Miges Baumann, Leiter Entwicklungspolitik bei <i>Brot für alle</i>. </p>
<p class="bodytext">„Gefordert ist ein griffiges internationales Klimaabkommen mit namhaften Zugeständnisse der Industrieländer zur CO2-Reduktion und Klimaschutzmassnahmen für Entwicklungsländer“, sagt Baumann. Mit einer Petition und über 10'000 Unterschriften forderten <i>Brot für alle</i> und <i>Fastenopfer</i> die Schweizer Regierung dazu auf, konkrete Klimaverpflichtungen einzugehen und sich international für ein faires Klimaabkommen einzusetzen. Ein Energiespar-Leitfaden sowie ein CO2-Rechner sensibilisierten Kirchgemeinden und Privatpersonen für den eigenen Energieverbrauch und regten diese zum Energiesparen an. Auf internationaler Ebene setzte sich Brot für alle als Mitglied der Vereinigung protestantischer Hilfswerke in Europa (Aprodev) für ein faires und griffiges Nach-Kyoto-Abkommen ein. <br /><br /></p>
<h5>Klima als Querschnittsthema in der Entwicklungszusammenarbeit</h5>
<p class="bodytext">Auf Ebene der Projektunterstützung wurden Massnahmen zu Anpassung an Klimagefahren und Reduktion von Katastrophenrisiken als Querschnittsthema für die nächsten Jahre definiert. Dazu wurde ein Analyseinstrument entwickelt, welches die Auswirkungen des Klimawandels untersucht und Anpassungsstrategien für die betroffenen Gebiete herauskristallisiert. Mögliche Strategien werden im&nbsp; Rahmen von Workshops mit den Projektverantwortlichen und der lokale Bevölkerung diskutiert und erarbeitet. </p>
<p class="bodytext">Finanziert werden die Klimaanpassungs-Massnahmen durch den „Spezialfonds Klima und Entwicklung“, der 2009 zu diesem Zweck geäufnet wurde. Die 63'800 CHF, die dank der Unterstützung von Kirchgemeinden und Einzelpersonen im ersten Jahr in den Fonds flossen, konnten in vier ausgewählte Projekte in Äthiopien, Bangladesh, Burkina Faso und Kolumbien investiert werden. &nbsp;<br /><br /><a href="de/deutsch/ueber-uns/jahresbericht/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Mehr zum Jahresbericht 2009 »</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Projekte</category>
			<category>Über uns</category>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brot für alle kritisiert Schweizer Konferenz über Potentatengelder in Paris</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/196/</link>
			<description>Am 8. und 9. Juni organisieren die Schweiz und die Weltbank in Paris eine internationale Konferenz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext"><b>Am 8. und 9. Juni organisieren die Schweiz und die Weltbank in Paris eine internationale Konferenz über Potentatengelder. <i>Brot für all</i>e sowie weitere Entwicklungsorganisationen&nbsp;kritisieren den Anlass als «Schönwetterveranstaltung». Denn heikle Themen wie Steuerhinterziehung fehlten ebenso wie kritische Stimmen zum Finanzplatz Schweiz und dem geplanten Gesetz über Potentatengelder.</b></p></div><div><p class="bodytext">&nbsp;Am 8. Juni eröffnet Bundesrätin Micheline Calmy Rey in Paris eine internationale Konferenz zum Thema Potentatengelder. Der von der Schweiz gemeinsam mit der Weltbank organisierte Anlass findet im Rahmen der Weltbank-Initiative StAR (Stolen Assets Recovery) statt und will Erfahrungen bei der Rückgabe von „gestohlenen Geldern“ diskutieren.</p></div><div><p class="bodytext">Für die offizielle Schweiz bietet die Konferenz Gelegenheit, sich als Musterschülerin bei der Rückgabe von Korruptionsgeldern zu profilieren. Andere Bereiche der internationalen Finanzpolitik, in denen die Schweiz weniger brilliert, wie die Zusammenarbeit bei der Steuerhinterziehung, wurden nicht berücksichtigt. Schweizer Entwicklungsorganisationen kritisieren den Anlass deshalb als einseitige «Schönwetter veranstaltung». „Es stimmt zwar, dass die Schweiz im internationalen Vergleich bedeutende Summen an Potentatengelder zurückerstattet hat“, sagt Mark Herkenrath, Finanzexperte von Alliance Sud. „Doch während die Schweiz hier gerne ihre Führungsrolle herausstreicht, profitiert der Finanzplatz Schweiz munter weiter von der Steuerhinterziehung in den Ländern des Südens.</p>
<h5>400 Milliarden Franken gehen Entwicklungsländern durch Steuerflucht verloren</h5>
<p class="bodytext">Dabei sind die Summen, die bei der internationalen Steuerhinterziehung im Spiel sind, ungleich höher. „Man schätzt, dass den Entwicklungsländern wegen der Steuerflucht jährlich 400 Milliarden Franken entgehen“, sagt Olivier Longchamp, bei der Erklärung von Bern für Finanzen und internationale Steuerpolitik zuständig. „Diese Summe ist 563 Mal grösser als die 710 Mio. Franken, welche die Schweiz im Rahmen der Abacha-Affäre an Nigeria zurückgegeben hat. “</p>
<p class="bodytext">Doch auch bei der Schweizer Politik in Sachen Potentatengelder ist nicht alles Gold was glänzt. „Der Gesetzesentwurf des Bundesrates über die Rückgabe solcher Gelder, der im Juni ins Parlament kommt, sieht eine Zurückerstattung nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen vor“, kritisiert Yvan Maillard, bei <i>Brot für alle</i> für internationale Finanzen und Korruption verantwortlich. Verbesserungsvorschläge der NGOs aber habe der Bundesrat in den Wind geschlagen.</p>
<h5>Kritiker nicht Willkommen</h5>
<p class="bodytext">Die Kritiker des neuen Gesetzes sind an der Pariser Konferenz nicht willkommen. Dort kommen zwar Banken, Regulationsbehörden und Regierungen zu Wort, schweizerische Entwicklungsorganisationen aber wurden nicht berücksichtigt. „Das behindert eine kritische Diskussion“, kritisiert Max Mader von der Aktion Finanzplatz Schweiz. „Das ist um so bedauerlicher, als die Schweizer Erfahrungen zeigen, dass die Rückgabe von Potentatengeldern ein schwieriger und langwieriger Prozess ist und nur funktioniert, wenn die Zivilgesellschaft einbezogen wird.“</p>
<p class="bodytext">Zwei Schweizer NGO-Vertreter werden nun als Beobachter die Konferenz verfolgen und sich mit ausländischen Kolleg/innen über die Schweizer Erfahrungen mit Potentatengeldern austauschen.</p>
<p class="bodytext"><i>Medienmitteilung von Allance Sud, Brot für alle, Erklärung von Bern und Finanzplatz Schweiz</i></p></div><div></div><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Faire Finanzen</category>
			<category>EP Archiv</category>
			<category>Home</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 15:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Computerfirmen müssen Ausbeutung beenden </title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/181/</link>
			<description>Medienmitteilung von Brot für alle und Fastenopfer zur Selbstmord-Serie bei chinesischem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Luzern/Bern, 1. Juni 2010. Auf die Serie von Selbstmorden in der Belegschaft reagiert der chinesische Elektronikzulieferer Foxconn mit dem Versprechen einer Lohnerhöhung. Ein unzureichender Schritt, urteilen Fastenopfer und Brot für alle, die sich seit 2007 mit der Kampagne “High Tech – No Rights?” für faire Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie einsetzen. Weiterhin werden grundlegende Arbeitsrechte missachtet. Gefordert sind nun Appple und andere Markenfirmen.</b></p>
<p class="bodytext">Die Selbstmord-Serie beim weltweit grössten Elektronikzulieferer stimmt nachdenklich: Seit Jahresbeginn begingen bei der Foxconn Technology Group im chinesischen Shenzhen zehn Menschen Selbstmord. Bereits 2009 berichteten Brot für alle und Fastenopfer über einen Selbstmord bei Foxconn. Der junge Mann war zuvor beschuldigt worden, einen Prototypen des iPhones 4G von Apple gestohlen zu haben. Apple gehört zu den grössten Auftraggebern von Foxconn. Unter grossem zeitlichen Druck setzen die Arbeiter/innen iPhones, iPads sowie andere Produkte zusammen.<br /><br />Die Antwort des taiwanesischen Foxconn-Besitzers auf die jüngsten Selbstmorde war nicht nur vage, sondern auch höchst unpassend. So besuchten auf Einladung von Foxconn buddhistische Mönche das Fabrikgelände und die Angestellten mussten ein Dokument unterzeichnen, in dem sie sich dazu verpflichteten, sich und anderen Angestellten keine Schmerzen zuzufügen. Ausserdem soll Foxconn den Angestellten auch eine Lohnerhöhung versprochen haben.</p>
<h5>Arbeiter/innen müssen über ihre Rechte informiert werden</h5>
<p class="bodytext">Für&nbsp;<i>Brot für alle</i> und Fastenopfer sind diese Massnahmen von Foxconn Augenwischerei. Die weltweite Produktion von Computern basiert weiterhin auf Ausbeutung der Arbeiterinnen und Arbeitern in Fernost. An dieser Situation wird sich nichts ändern, solange die Angestellten ihre Rechte nicht kennen, regierungsunabhängige Organisationen nicht zugelassen sind und keine fabrikinternen und -externen Beschwerdemechanismen eingeführt werden. <i>Brot für alle</i> und <i>Fastenopfer </i>fordern klare, transparente und unabhängige Kommunikationsmechanismen zwischen den Angestellten und dem Fabrikmanagement.</p>
<p class="bodytext">Die beiden Werke setzen sich im Rahmen der Kampagne <a href="http://www.fair-computer.ch/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >„High Tech – No Rights?</a>“ seit 2007 für faire Arbeitsbedingungen in der Computerproduktion ein. Dabei haben die Erfahrungen von <i>Brot für alle </i>und Fastenopfer gezeigt, dass es auch anders geht. Gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation SACOM, einem chinesischen Partner der beiden Werke, gelang es erstmals, in zwei Fabriken chinesischer Elektronikzulieferer Schulungen zu Arbeitsrechten mit dem Management und den Angestellten durchzuführen. </p>
<p class="bodytext">Die Reaktionen der grossen Markenfirmen und der Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC) auf die Vorfälle fallen knapp aus. Die EICC zeigt sich erschüttert und wird eine Arbeitsgruppe zur Analyse der Vorfälle in China ins Leben rufen. Entscheidend ist jedoch auch hier die Einbindung der Angestellten und unabhängiger Organisationen. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen</b> finden Sie in der Medienmitteilung von Good Electronics, einem inernationalen Netwzerk zu Menschenrechten und Nachhaltigkeit in der Computerindustrie, zu dem auch <i>Brot für alle </i>und <i>Fastenopfer </i>gehören: <a href="http://goodelectronics.org/news-en/suicides-at-foxconns-in-china-an-appalling-showcase-for-the-global-electronics-industry/" title="http://goodelectronics.org/news-en/suicides-at-foxconns-in-china-an-appalling-showcase-for-the-global-electronics-industry/" target="_blank" >http://goodelectronics.org/news-en/suicides-at-foxconns-in-china-an-appalling-showcase-for-the-global-electronics-industry/</a></p>]]></content:encoded>
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			<category>Entwicklungspolitik</category>
			<category>Faire Arbeit</category>
			<category>Faire Computer</category>
			<category>EP Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:27:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Europäisches Statement zur Reduktion von 30 Prozent Treibhausgasemissionen bis 2020 soll in die Tat umgesetzt werden</title>
			<link>http://www.brotfueralle.ch/de/deutsch/generalarchiv/single-news/article/8/178/</link>
			<description>Als Teil des europäischen Netzwerks APRODEV* begrüsst Brot für alle die Argumente der Europäischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Als Teil des europäischen Netzwerks APRODEV* begrüsst <i>Brot für alle </i>die Argumente der Europäischen Kommission, um das Reduktionsziel bei den CO2-Emissonen bis im Jahr 2020 von 20 Prozent auf 30 Prozent zu erhöhen. APRODEV und CIDSE</b><b>*</b><b>*</b><b> fordern deshalb die EU-Mitgliedstaaten auf, dies nun auch in die Tat umzusetzen. <i>Brot für alle</i> fordert im gleichen Zug den Bundesrat dazu auf, seine Reduktionsziele ebenfalls anzupassen.</b><br /><br />Die Mitteilung der Europäischen Kommission zeigt insbesondere, dass ein ehrgeiziges Treibhausgas-Reduktionsziel deutlich billiger ist, als eine Schätzung aus dem Jahr 2008 angenommen hatte. Der Mythos, ambitionierte Emissionsreduktionen seien schlecht für Wirtschaft, Arbeitsplätze und Menschen, wird in der Mitteilung ebenfalls entkräftet. Im Gegenteil: als Co-Benefits von höheren Treibhausgasreduktionen werden gar neue Beschäftigungsmöglichkeiten, die Energiesicherheit und niedrigere Kosten für die Bekämpfung der Umweltverschmutzung und das Gesundheitswesen genannt.<br /><br />Die Treibhausgasemissionen der Industrieländer lösen bereits erhebliche Folgen für Mensch und Umwelt aus. Die Bevölkerung in Schwellen- und Entwicklungsländern ist besonders davon betroffen, obwohl sie am wenigsten zu diesem globalen Problem beigetragen haben. Laut Schätzungen werden bei einem&nbsp; weiteren Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um zwei Grad Celsius oder mehr rund 250 Millionen arme Menschen ihre Häuser verlassen müssen, rund 30 Millionen Menschen zusätzlich an Hunger leiden und eine bis drei Milliarden Menschen an akutem Wassermangel leiden. <br /><br />Deshalb fordern APRODEV und CIDSE die Mitgliedstaaten und die EU Kommission dazu auf, ihre EU-Verpflichtungen zur Emissionsreduktion auf 30 Prozent bis im Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 zu erhöhen. <i>Brot für alle</i> fordert im gleichen Zug den Bundesrat dazu auf seine Reduktionsziele ebenfalls anzupassen. <a href="de/deutsch/generalarchiv/single-news//article/8/177/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Zur Meldung »</a><br /><br />* Association of&nbsp; World Council of Churches related Development Organisations in Europe<br /><br />Link zur Medienmitteilung von Aprodev und CIDSE<br /><a href="http://www.cidse.org/PressMedia/?id=1743" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.cidse.org/PressMedia</a><br /><br />Weitere Links:<br />•&nbsp; Draft European Commission Communication, “Unlocking Europe's potential in clean innovation and growth: Analysis of options to move beyond 20%” <br /><a href="http://ec.europa.eu/environment/climat/pdf/2010-05-26communication.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://ec.europa.eu/environment/climat/pdf/2010-05-26communication.pdf</a><br /><br /></p>
<p class="bodytext"><b>*</b>APRODEV wurde 1990 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen den  Organisationen von europäische Entwicklungsorganisationen und dem  Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) zu stärken. Derzeit arbeiten 17  Entwicklungs- und humanitäre Hilfsorganisationen aus 15 europäischen  Ländern durch APRODEV zusammen.</p>
<p class="bodytext"><b>*</b><b>*</b>CIDSE ist eine internationale Allianz von katholischen Entwicklungsorganisationen. Ihre 16 Mitglieder aus Europa und Nordamerika haben eine gemeinsame Strategie zur Förderung der Beseitigung der Armut und globalen Gerechtigkeit.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			<category>Klima und Entwicklung</category>
			<category>EP Archiv</category>
			<category>CategoryRootDe</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:36:00 +0200</pubDate>
			
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