Land Grabbing

"Vom Landkauf zu Land Grabbing"

Regulieren, begrenzen oder verbieten?

Land Grabbing betrifft rund um den Globus riesige Flächen. Bekannt oder im Gespräch sind Projekte im Gesamtumfang von 40 Millionen Hektaren bis über 200 Millionen Hektaren Fläche – das entspricht ungefähr der Ausdehnung Westeuropas. So viel Land ist in den letzten 15 Jahren an meist ausländische Investoren und Regierungen verkauft oder verpachtet worden oder es wird darüber verhandelt. Tendenz steigend, vor allem in den armen Ländern des Südens – aber zunehmend auch in denen des Nordens. Monokulturen für Exportprodukte verdrängen in der Regel die kleinbäuerliche Bewirtschaftung. Auf der Strecke bleiben die Bedürfnisse der ansässigen Bevölkerung und eine nachhaltige Entwicklungen ihrer Landwirtschaft. 

Auf Einladung von Brot für alle und des Interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt (CDE) der Universität Bern diskutierten am 14. Januar in Bern Fachleute aus dem Süden und dem Norden. Was treibt diese Entwicklung voran? Müssen wir sie regulieren, begrenzen oder sogar verbieten? Wem sollen die Investitionen in Land dienen? Wer leidet darunter und wie kann Widerstand geleistet werden? Gemeinsam wird diskutiert, wie nachhaltige, verantwortungsbewusste Investitionen in Land aussehen könnten.

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