Openair Meilen: Nass, sympathisch, gut für das Klima

Die Bands waren toll, das Wetter spielte verrückt – und die Mangrovenwälder fanden neue Unterstützer/innen.

Der Club Lebendiger Jugendlicher CLJK hatte für das erste Openair am 4. Juli Gruppen mit Namen wie „Klirrfaktor“ und „Déjà vu“ eingeladen, doch als das Konzert so richtig losgehen sollte, versank das Gelände in einem Platzregen. Was aber nicht weiter störte, den die jungen Gruppen machten bald einmal weiter, als ob nichts wäre. Manche der Zuhörerinnen und Zuhörer nahmen den Regen sportlich als willkommene Abkühlung, andere zogen sich vorübergehend unter ein schützendes Dach zurück. Gute Laune indes hatten alle, was sicher auch am familiären Umfeld und der überschaubaren Besucherzahl dieses ersten Openairs Meilen lag.

Überraschend professionell: die Musiker von «Klirrfaktor», vier Jungs im Alter von 13 bis 14 Jahren, die schon an Nachwuchsband-Wettbewerben von sich reden gemacht haben. Stargäste waren die Zürcher Hip-Hop-Musiker Samurai und P. Moos.

Das Openair wurde auf die Beine gestellt von der Jugendarbeit der reformierten Kirchgemeinde, dem CLJK (Club lebendiger Jugendlicher in der reformierten Kirchgemeinde Meilen) sowie der Jugendarbeit der Gemeinde. Nicht auszuschliessen ist, dass es nächstes Jahr eine Neuauflage gibt – hoffentlich mit mehr Zuhörern und weniger Regen.

Und das alles hat mit Brot für alle etwas zu tun,
sonst würden wir vom ersten Meilener Openair wohl kaum berichten. Die OrganisatorInnen nämlich haben beschlossen, zehn Prozent der Eintrittsgelder einem Klimaprojekt von Brot für alle und HEKS zukommen zu lassen: der Aufforstung von Mangrovenwäldern in Bangladesh.

Wir danken herzlich für diese Geste, deren Bedeutung über den gespendeten Betrag hinausgeht.