160'000 Rosen verkauft
Gelungener Einsatz von Miss Schweiz als Rosenverkäuferin
Bern/Luzern, 13.03.2010. Trotz eisigen Temperaturen wurden am Samstag mit der Unterstützung von verschiedenen Prominenten in der ganzen Schweiz 160'000 von der Migros zur Verfügung gestellte Fair-Trade-Rosen verkauft. Der Erlös der Rosenaktion von Brot für alle und Fastenopfer kommt Projekten, z.B. in Burkina Faso und Peru, zu Gute.
„Wir sind sehr erfreut über die gelungene Verkaufsaktion und das riesige Engagement der zahlreichen Rosenverkäufer/innen in der ganze Schweiz“, sagt Beat Dietschy, Zentralsekretär von Brot für alle. An über 600 Orten haben Freiwillige 160'000 Rosen zu einem Stückpreis von je fünf Franken verkauft. Die Rosen, die von der Migros gesponsert wurden, tragen das Max Havelaar-Gütesiegel und stammen von der Blumenfarm Kiliflora in Tansania.
„Der Faire Handel gibt mir als Konsumentin die Möglichkeit, mich für diejenigen Menschen einzusetzen, denen es nicht so gut geht wie uns hier in der Schweiz“, sagt die amtierende Miss Schweiz. Deshalb hat es sich Linda Fäh trotz beissender Kälte am Samstag nicht nehmen lassen, vor dem Einkaufszentrum Grossacker in St. Gallen ihren Charme als Rosenverkäuferin spielen zu lassen. Auch in Bern konnten faire Rosen von prominenten Verkäufer/innen erstanden werden: Der grüne Nationalrat Alec von Graffenried und Graziella Rogers, Miss Earth 2009 mischten sich hier vor der Heiliggeistkirche unter die Freiwilligen.
Erlös geht an Fairhandels-Projekte
Der Erlös der Rosenaktion, rund 800'000 Franken, fliesst direkt in Entwicklungsprojekte beispielsweise in Burkina Faso und Peru. Ziel ist es, die Kleinbauernfamilien im Anbau, bei der Herstellung und der Vermarktung von lokal angebauten Produkten zu unterstützen, so dass dieses schlussendlich über die Kanäle des Fairen Handels abgesetzt werden können.
„Brot für alle und Fastenopfer gehören zu den Pionieren des Fairen Handels in der Schweiz und setzten sich seit den 1970er-Jahren für gerechte Handelsbeziehungen ein“, sagt Antonio Hautle, Direktor von Fastenopfer. Die Organisationen gehören zu den Mitbegründern von Max Havelaar, claro, der Clean Clothes Campaign und zahlreichen anderen Initiativen für faire Arbeits- und Handelsbedingungen.
Neue Handelsregeln gefordert
Mit der diesjährigen Kampagne „Stoppt den unfairen Handel: rechtaufnahrung.ch“ fordern die Organisationen explizit ein Umdenken in der internationalen Handelspolitik. Denn unfaire Handelsregeln, Spekulationen mit Lebensmitteln und das Eingreifen in die Agrarpolitik der Entwicklungsländer sind mitverantwortlich dafür, dass mehr als eine Milliarde Menschen weltweit an Hunger leiden: www.rechtaufnahrung.ch
Medienmitteilung
16.03.10
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