Brot für alle verstärkt seine Präsenz im Tessin

Seit Anfang August 2010 ist Brot für alle auch in der italienischen Schweiz präsent. Ziel ist es, die Sensibilisierungsarbeit für Nord-Süd-Fragen und die Mittelbeschaffung von Brot für alle in den evangelischen Kirchgemeinden der italienischen Schweiz zu verstärken. Schwerpunkt bildet die Einbindung der Gemeinden in die ökumenische Kampagne, die Brot für alle jährlich während der Fastenzeit mit dem katholischen Fastenopfer durchführt.

„Angesichts der ständig wachsenden Zahl italienisch sprechender Personen in der evangelischen Kirche erachten wir es als unsere Aufgabe, auch die evangelischen Kirchgemeinden im Tessin bei der Sensibilisierung für Nord-Südfragen, bei Aktionen und bei der Sammlung von Spenden zu unterstützen“, sagt Beat Dietschy, Zentralsekretär von Brot für alle.

Kontaktperson für die Tessiner Kirchgemeinden ist Lara Robbiani Tognina, die nebst ihrer Tätigkeit als Katechetin zu 20 Prozent für Brot für alle arbeitet. Lara Robbiani Tognina ist in Zürich aufgewachsen und lebt seit 1981 im Tessin. Verheiratet und Mutter von zwei Töchtern und einem Sohn, wohnt sie seit acht Jahren in Lugano.

Von 1998 bis 2000 war sie Leiterin der Kinderkrippe „il Cucciolo“, ein Angebot der reformierten Kirche in Muralto. Von 1993 bis 2000 engagierte sie sich in Locarno als Co-Präsidentin der Weltläden. Seit 2002 ist sie Mitglied des Komitees der Vereinigung evangelischer Frauen in Italien (FDEI), wo sie die Frauen des Tessins repräsentiert. Ausserdem ist sie zuständig für die Kontakte mit dem ökumenischen FORUM der Frauen. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich für den Weltgebetstag der Frauen. Als Lehrerin für evangelischen Religionsunterricht ist sie an verschiedenen Primarschulen im Tessin tätig.

Die Verstärkung der Präsenz von Brot für alle in der italienischen Schweiz erfolgt in Absprache und mit Unterstützung der CERT, dem Synodalrat der reformierten Kirchen im Tessin.


31.08.10





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