Internationale Koalition gegen "Land Grabbing"
Als Teil eines internationalen Netzwerks hat Brot für alle ein Statement gegen die Prinzipien der Weltbank für verantwortungsvollen Landinvestitionen unterzeichnet. Stattdessen fordern die Organisationen klare und verbindliche Richtlinien, die Klärung der Landfrage und die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.
"Land Grabbing" verschärft den weltweiten Hunger und fördert die industrielle Landwirtschaft - mit fatalen sozialen und ökologischen Konsequenzen. Nichtsdestotrotz hat die Weltbank eine Initiative lanciert, die aus dem Landraub eine "Win-Win"-Situation machen soll.
Zivilgesellschaftliche Organisationen, Bauern- und Indigenenvereinigungen sowie soziale Bewegungen in Afrika, Asien, Lateinamerika, aber auch in den USA und Europa, wollen dieser neuen Form des Kolonialismus nicht weiter zusehen.
In einem eben erschienenen Statement sprechen sie sich gegen die Pseudo-Prinzipien der Weltbank und für eine Stärkung der Landrechte, der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und der Ernährungssouveränität aus. Auch Brot für alle hat die Erklärung unterzeichnet: www.farmlandgrab.org/12200
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29.04.10
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