Konzerne an die Leine

Brot für alle gehört zu den Trägern der Kampagne "Recht ohne Grenzen. Damit fordern wir Bundesrat und Parlament auf, dafür zu sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und die Umwelt weltweit respektieren müssen. Petition unterzeichnen »

www.rechtohnegrenzen.ch

Projekte

Unsere Projekte im Bereich Unternehmen und Menschenrechte finden Sie hier »

Publikationen

EinBlick 1/2009: Wirtschaft und Menschenrechte (pdf)

EinBlick 1/2009 (pdf) / Bestellen »

EinBlick 1/2010: Land Grabbing - die Gier nach Land

EinBlick 1/2010 (pdf) / Bestellen »

EinBlick 1/2011: Water Grabbing - der grosse Durst nach fremdem Wasser

EinBlick 1/2011 (pdf) / Bestellen »

Menschenrechtsstandards gelten auch für Unternehmen

Sind transnationale Unternehmen in Ländern des Südens tätig, ist die lokale Bevölkerung immer wieder mit fatalen ökologischen und sozialen Konsequenzen konfrontiert. Deshalb fordert Brot für alle verbindliche nationale und internationale Umwelt- und Menschenrechtsstandards für Unternehmen.

Die armen Länder des Südens standen von Anfang an auf der Schattenseite der Globalisierung. Der Run auf Rohstoffe und die Produktionsverschiebungen in der Konsumgüterindustrie haben im Süden zu Arbeitsbedingen geführt, wie sie in Europa im 19. Jahrhundert vorherrschten.

Die multinationalen Unternehmen ihrerseits profitieren von fehlenden sozialen und ökologischen Richtlinien in den Ländern des Südens. Zwar gibt es immer mehr Codizes, Richtlinien und freiwillige Initiativen zur sozialen und ökologischen Verantwortung von Unternehmen. Sie reichen jedoch nicht aus, um die existierenden juristischen und politischen Lücken zu füllen.

Im Mai 2011 präsentierte John Ruggie, Uno-Sonderbeauftragter für Menschenrechte und Unternehmen, seinen Schlussbericht. Damit sollen die Lücken beim Schutz vor Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen geschlossen werden. Der Referenzrahmen und die Richtlinien, die Ruggie definiert hat, reichen für sich selbst genommen jedoch nicht aus.

Brot für alle und andere Organisatonen fordern, dass sich die Schweiz für die Einrichtung eines robusten operationellen Mechanismus durch die Uno einsetzt. 

Die Einhaltung der Menschenrechte ist nicht freiwillig. Brot für alle erachtet es daher als dringend notwendig, dass neue Instrumente und Politiken zum Schutz der Menschenrechte entwickelt werden – sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene.

Brot für alle setzt sich dafür ein

  • Indem sie sich in der Schweiz auf politischer Ebene für die menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen einsetzt. Mehr »
  • Indem sie Praktiken von Schweizer Unternehmen in Entwicklungsländern aufdeckt, welche Menschenrechte oder Umweltstandards verletzen. Mehr »

 

Bisherige Tätigkeiten in diesem Bereich »