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Fairer Handel wirkt
Ein mustergültiges Projekt des Fairen Handels: Reportage von Miges Baumann über die Rosenfarm Kiliflora in Tansania:
Reportage (PDF)
Fairer Handel – ein Gewinn für alleIm Welthandelssystem werden alle Nationen behandelt, als seien sie gleich stark. Für schwache Länder ist das verheerend: Sie unter- liegen der Konkurrenz durch die starken Industrieländer. Brot für alle setzt sich für gerechtere Handelsregeln ein, fördert den Fairen Handel zwischen der Schweiz und den Ländern des Südens. Die reichen Länder und transnationalen Unternehmen steuern den Welthandel nach ihren eigenen Interessen. Für die Länder des Südens hat dies verheerende Auswirkungen. So hat die Liberalisierung der Märkte die Wirtschaft Subsahara-Afrikas in den letzten 20 Jahren 272 Milliarden US$ gekostet. Damit hätten in dieser Region alle Auslandsschulden zurückgezahlt und jedes Kind geimpft und eingeschult werden können. Wenn die Länder des Südens wirklich eine Chance haben sollen, muss der gesamte Welthandel neu geregelt werden. Gerechte Welthandelsregeln sind nur möglich, wenn die Menschrechte und die Armutsbekämpfung dabei nicht unterlaufen werden. Die Länder des Südens müssen gleichberechtigt mitbestimmen können. Die Regierungen haben dabei auch die Zivilgesellschaft ernst zu nehmen. Pionierarbeit für Fairen HandelBrot für alle gehört zu den Mitgründern von Max Havelaar, Claro, STEP, TerrEspoir und der Fair Wear Foundation. Dank dieser Initiativen geben die Schweizerinnen und Schweizer pro Kopf weltweit am meisten für fair gehandelte Produkte aus. Mit der Lancierung der Clean Clothes Campaign und der Computerkampagne "High Tech - No Rights" durch Brot für alle und Fastenopfer sind auch die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie und in der Computerfertigung zu einem wichtigen Anliegen der Konsument/innen geworden. Fortschrittliche Unternehmen reagieren darauf mit Verhaltensregeln, welche die Einhaltung von international vereinbarten Arbeitnehmerrechten im Unternehmen und durch ihre Lieferanten garantieren sollen. Zu den Organisationen des Fairen Handels »
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