Konzerne an die Leine

Brot für alle gehört zu den Trägern der Kampagne "Recht ohne Grenzen. Damit fordern wir Bundesrat und Parlament auf, dafür zu sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und die Umwelt weltweit respektieren müssen. Petition unterzeichnen »
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Schweizer Politik und Unternehmensverantwortung![]() Schwache Regulierungen und tiefe Steuern machen die Schweiz für transnationale Konzerne attraktiv. In den Ländern des Südens führt diese Praxis jedoch zu Menschenrechtsverletzungen und grossen Steuerausfällen. Dagegen setzt sich Brot für alle ein. In keinem anderen Land weltweit gibt es an der Einwohnerzahl gemessen so viele transnationale Firmen wie in der Schweiz. Grund für diese Dichte ist insbesondere, dass die Unternehmen in der Schweiz kaum reguliert werden. So erlaubt es die Schweizer Gesetzgebung den Unternehmen, ihre im Ausland erzielten Gewinne in der Schweiz zu verrechnen, ohne dass diese im Ursprungsland dafür Steuern bezahlt haben. Widerspruch Menschenrechts- und WirtschaftspolitikAuch wurden in der Schweiz bislang wenige politische Stimmen laut, die eine stärkere Regulierung der transnationalen Unternehmen fordern, damit diese ihrer soziale Verantwortung wahrnehmen. Mit dem Resultat, dass es in der Schweiz bis heute an einer engagierten und kohärenten Politik bezüglich Unternehmen und Menschenrechten fehlt. Entsprechend werden wirtschaftliche Interessen bei politischen Entscheiden anderen Anliegen systematisch vorangestellt. Und dies, obwohl in der Bundesverfassung die Gleichwertigkeit von wirtschaftlichen Interessen und Menschenrechten klar festgehalten ist. |



