Im Jahr 2001 haben Brot für alle und Fastenopfer mit einer Kampagne dazu aufgerufen, soziale und ökologische Kriterien in Investitionsentscheiden zu berücksichtigen. Seither ist die Zahl der sozial verantwortlichen Anlagefonds stark gestiegen. Dies ist erfreulich und hat Druck auf viele Unternehmen für mehr soziale Verantwortung ausgeübt.
Die Anlagepolitik vieler Privatpersonen und Kirchen steht nicht immer im Einklang mt ihren Ethikprinzipien. So wird in Firmen investiert, die Menschenrechte verletzen oder keine Transparenz über ihre Geschäftspraktiken bieten. Sogenannten sozialverantwortliche Anlagefonds berücksichtigen zwar ökologische und soziale Kriterien, investieren jedoch hauptsächlich in die 500 grössten Konzerne der Welt und kaum in arme Regierungen.
Dort, wo 2.8 Milliarden Menschen mit mehr als 2 US-Dollar pro Tag leben, ist der Bedarf an wirtschaftlicher Entwicklung am grössten. Neue Finanzprodukte füllen dies Lücke.
Neue Anlagestrategien gefordert
Brot für alle fordert und fördert neue Anlagestrategien. Strategien, welche die die Entwicklung armer Länder zum Ziel haben. Neue (und einge ältere) Anlagemöglichkeiten erlauben es, Geld in Mikrobanken in armen Ländern anzulegen.
Mit Krediten dieser Mikrobanken können Kleinstunternehmer/innen, in der lokalen Gemeinschaft rentable Geschäfte aufbauen und den Lebensstandard verbessern, ihren eigenen und den ihrer Gemeinschaft. Die Broschüre Einblick zeigt Möglichkeiten und Nutzen ethischer Geldanlagen auf.