Publikationen

Ratgeber und Checkliste zur Korruptionsbekämpfung
Ein Ratgeber und eine Checkliste von Brot für alle und Transparency International Schweiz helfen Entwicklungsorganisationen dabei, gezielte Massnahmen im Kampf gegen die Korruption zu entwickeln. Mehr »

Ein Interview

Vor Korruption ist kein Unternehmen gefeit – auch ein Hilfswerk nicht.Beat Dietschy, Zentralsekretär von Brot für alle, des Entwicklungsdienstes der Evangelischen Kirchen in der Schweiz, und Yvan Maillard Ardenti, Verantwortlicher für Faire Finanzen und Korruptionsbekämpfung, erklären, wie sich die Hilfswerke gegen die Gefahr wappnen. Weiterlesen »
Quelle: Bulletin SEK

Das sagen Schüler/innen

"Ich kann jetzt auch ausserhalb der Schule mit meinen Freunden über Korruption sprechen. Beim ersten Mal konnten sie es nicht verstehen und akzeptieren, aber mit der Zeit konnte ich sie überzeugen."

Bekämpfung und Prävention von Korruption

Korruption ist ein Phänomen, das in vielen Ländern sämtliche Gesellschaftsschichten "vergiftet" und eine nachhaltige Entwicklung hemmt. Brot für alle nimmt mit der Frage der Korruptionsbekämpfung seit vielen Jahren ein heisses Eisen in die Hand. Mittels Sensibilisierung, Verhaltenskodizes und der Forderung nach mehr Transparenz engagiert sich Brot für alle gegen Korruption.

Bei der Bekämpfung und Prävention von Korruption leistet Brot für alle seit Jahren Pionierarbeit. So wurden bereits vor längerer Zeit Anti-Korruptionsklauseln in sämtliche Verträge mit Partnern im Süden eingefügt. 

Brot für alle unterstützt die Schweizer Sektion von Transparency International (TI) (www.transparency.ch). Zusammen mit TI Schweiz macht Brot für alle andere Schweizer NGOs, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, an von jährlich stattfindenden Roundtables auf die Korruptionsproblematik aufmerksam. Roundtables »

Das Antikorruptionprogramm in Westafrikanischen Schulen und Kirchen

Mit der Kampagne für korruptionsfreie Schulen in Westafrika wurde im Jahr 2002 das Antikorruptionsprogramm von Brot für alle gestartet. Die Kampagne fördert die Bewusstseinsbildung der Jugendlichen und wirkt sich zunehmend auch in der breiten Öffentlichkeit aus. Die Zahlen in Südnigeria und Ghana sind eindrücklich: 271 Schulen über 600'000 Schüler und Schülerinnen werden davon erfasst. Reportage (pdf)

Seit 2010 umfasst die Kampagne fünf Länder Westafrikas (Nigeria, Liberia, Togo, Benin und Ghana) und bekämpft zudem die Korruption in Kirchen. 

"Die Sensibilisierung für Korruption muss in Familien, Schulen und Gemeinden beginnen" Interview mit Rev. Dr. Tolbert Jallah ist Generalsekretär des Westafrikanischen Kirchenrates FECCIWA. Mehr »