Durch missbräuchlichen Gewinntransfer, durch Steuerflucht, Korruption und Geldwäscherei fliessen jährlich 600 bis 900 Milliarden US-Dollar aus armen Ländern ab – viel mehr als diese an Entwicklungshilfe erhalten. Diese Mittel fehlen zur Finanzierung der eigenen Entwicklung. Brot für alle fordert Instrumente zur Unterbindung von Kapital- und Steuerflucht und zur Finan- zierung der Entwicklungshilfe.
Instabile Finanzmärkte und Geldabfluss stellen für viele Länder schwerwiegende Entwicklungshindernisse dar. Die Krisen auf den Finanzmärkten haben in den letzten Jahrzehnten für arme Länder verheerende soziale Folgen gehabt und Millionen Menschen in die Armut getrieben.
Die Probleme sind komplex und verlangen oft nach globalen Lösungen, besonders im Finanzsektor.
So engagiert sich Brot für alle
- Brot für alle setzt sich dafür ein, dass Instrumente zur Eindämmung von Kapital- und Steuerflucht eingeführt werden.
- In der Schweiz engagiert sich Brot für alle für eine transparente Rückführung gestohlener Vermögenswerte durch Potentaten aus Entwicklungsländern.
- Brot für alle zeigt zudem auf, wie Kirchgemeinden und Privatpersonen ihre Finanzen so anlegen können, dass sie die Entwicklungsbemühungen der Ärmsten unterstützen.
Konkrete Projekte
- In Ecuador unterstützt Brot für alle die Bemühungen, illegitime Schulden zu identifizieren. Mehr »
- In Westafrika fördert Brot für alle ein erfolgreiches Antikorruptionsprogramm in Schulen. Mehr »